Branding Overkill - kann das überhaupt profitabel sein?
So viel Branding für ein einziges Restaurant - kann sich das überhaupt lohnen?

Handgemachte Kaffeetassen, 13 verschiedene Pizzakarton-Designs, sechs verschiedene Paar Socken - die Liste ist sehr, sehr lang. Doch warum macht das cereza pizza in Frankfurt das, mit einem einzigen inhabergeführtem Restaurant?
Die Antwort ist simple: Branding is king. Ein tolles, konsequentes Branding macht aus einem Restaurant eine Marke. Eine Marke, die nachhaltig wächst und sich über lange Zeit etabliert. Finanziell lohnt es sich nicht, auf den ersten Blick. Doch da man als Marke immer langfristig denken sollte, ist es stets eine Investition für die Zukunft. Lieber investieren und morgen Geld verdienen, als heute Geld zu verdienen und es für unnötigen Konsum auszugeben.
Doch alles hat seine Grenzen und trotzdem überschreiten wir diese maßlos. Jeder der einmal vor Ort bei uns Pizza essen oder Matcha trinken war, sieht auf den ersten Blick, dass es so viel mehr Branding ist, als man es sich überhaupt in der Gastronomie leisten könnte. Das kann man sich gar nicht leisten, doch jetzt kommen die zwei Hebel die wir haben: Wir haben eine eigene Marketing- und Brandingagentur & der eigentliche, größere Hebel ist: Unser Matcha ist Deutschlandweit in Restaurants & Cafes vertreten. Das zahlt am Ende des Tages die Rechnung. Denn wenn man sich auf diesem Niveau bewegt wie wir, dann ist der Kostenapparat immer höher als die Umsätze mit Pizza. Trotz Pizzen bis zu 24 Euro sind wir mit dem Kerngeschäft Pizza hochgradig nicht-profitabel. Aber durch diese "Quer-Subventionierung" durch Matcha können wir mit unserer Leidenschaft Sauerteig & Koffein Spaß haben und zwischenzeitlich nicht Insolvenz anmelden.
Super, oder?










